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CHRONIK

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Liebe Besucher unserere Chronik-Seite!

Häufig werden uns viele Bilder versprochen, aber häufig warten wir auch vergeblich auf versprochene Bilder. Wir sind dankbar, wenn wir Bilder vom pfarrlichen Leben erhalten, um diese Homepage lebendig zu erhalten. Bilder können an die Mail-Adresse der Pfarre (deutsch-goritz@graz-seckau.at) geschickt werden.

Bitte nach unten scrollen! Es können auch später noch Bilder eingefügt werden. Zum Beispiel Herbergsuche oder Nikolausbesuche oder Adventkranzsegnungen.

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15. Oktober 2020 - Ehejubiläumsmesse

Die Corona-Krise überschattete auch die Ehejubiläumsmesse, aber es kommt auch darauf an, was man daraus macht! Als wir die Einladung verschickt haben, wussten wir noch nichts von der Maskenpflicht beim Gottesdienst und dass wir unseren Gesang reduzieren müssen. Allerdings wussten wir schon, daß wir aufgrund der komplizierten Vorgaben keine Jause anbieten können. Trotzdem kamen 13 Jubelpaare zur Messe - trotz Schlechtwetter. Wenn wir das Drumherum nicht feiern können, wird uns bewusst, dass es auf das Eigentliche ankommt: auf das Feiern, das Gebet, auf den Dank für die vergangenen Jahre und Jahrzehnte. Nun stand wirklich Gott im Mittelpunkt und der Dank an ihn. Jedes Paar könnte lange Geschichten erzählen und anderen Mut machen, es ebenso zu wagen. Wir hoffen, dass wir ein gemütliches Beisammensein irgendwann nach der Krise nachholen können!

Unser Kirchenkater Moritz fehlte diesmal. Er schaffte es vermutlich nicht, sich bei der Türe schnell mit jemandem mit hereinzuschleichen, denn er lag nach der Messe draußen beim Pfarrhof auf der Bank. Aber nun schlüpfte er ins Haus und durch die Sakristei in die Kirche, wo er aber nicht lange blieb. Noch vor dem Zusperren war er wieder verschwunden. Es war ihm wohl zu still in der Kirche.

Ehejubiläum

11. Oktober 2020 - Erstkommunion

Die neuesten Corona-Bestimmungen, die zwei Tage vor der Erstkommunion in Kraft traten, zwangen uns dazu, mit besonders viel Aufwand die Feier vorzubereiten: Kontaktdatenerfassung und die Nummerierung der Sitzplätze waren die arbeitsintensivsten Vorbereitungen. Natürlich war die Maskenpflicht eine mühsame Angelegenheit, aber wir können es nun mal nicht ändern. Alle haben sich an die Vorgaben gehalten, die Feier trotz allem sehr schön, auch wenn es keinen Einzug gegeben hat, keine Musikkapelle und keine Agape im Anschluss. Wegen des Regens hätte es übrigens auch ohne Corona keinen Einzug gegeben. Nur wenige Besucher waren gezwungen, wegen der Abstandsregel im Freien (unter dem Vordach der Aufbahrungshalle) mitzufeiern. Die Kirche fasst mit Abstandsregel rund 120 Personen. Kirchenkater Moritz, der bei allen Festen mit dabei ist, kam natürlich auch zur Erstkommunion. Als die Feier zu Ende war, legte er sich in eine Bank und schlief erst einmal eine Weile, bis er sich wieder anderen Dingen zuwandte.

Erstkommunion

Das Gruppenfoto musste wegen der Abstandsregel natürlich mit Maske gemacht werden.

Kater Moritz

Unser Kirchenkater Moritz blieb nach der Feier in der Kirche und schlief sich nach der Anstrengung aus.

 

27. September 2020 - Erntedankfest

Ein besonderes Erntedankfest war es heuer! Aufgrund der Covid19-Beschränkungen wurden Zählkarten beim Eingang ausgegeben, um eine Überbesetzung der Kirche zu verhindern. Allerdings kamen nur 80 Personen in die Kirche. 10 weitere Personen zogen es vor, die Messe auf dem Kirchplatz mitzufeiern, sie wurde mittels Lautsprecher hinaus übertragen. Einen Einzug gab es wegen der Beschränkungen nicht, die Erntekrone wurde am Beginn der Messe nach vor getragen. Es gab heuer auch keine Erntegaben, was allerdings nicht mit Covid19 in Zusammenhang stand, sondern mit anderen ungünstigen Umständen. Die Kindergartenkinder feierten am Dienstag Vormittag ihr eigenes Erntedankfest in der Kirche.

 

24. September 2020 - Die Erntekrone wird geflochten

Auch wenn das  Erntedankfest heuer nur sehr beschränkt gefeiert werden kann: eine Erntekrone gibt es. Sehr viele Pfarrbewohner haben heuer Ähren bereitgestellt, sodaß die Krone ohne Mühe geflochten werden konnte. Hier sieht man die Fleißigen bei der Arbeit. Wir danken allen, die mitgeholfen haben und die Ähren gebracht haben!

Erntekrone

Der Kirchenkater Moritz kommt bekanntlich zu allen Veranstaltungen, bei denen es viele Leute gibt oder die sonst wie interessant sind. So war er auch zu Gast, als die Krone geflochten und verziert wurde. Er setzte sich frech und offensichtlich gemütlich mitten in die Krone hinein:

 

 

21. September 2020 - Verschärfte Corona-Maßnahmen

Der Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Messe getragen werden! Nur beim Kommunionempfang darf der Mundschutz kurz abgenommen werden.

In der Kirche dürfen so viele Personen sein, wie sie mit mind. 1 Meter Abstand (ausgenommen Personen aus dem gleichen Haushalt) Platz haben. Bitte nach Möglichkeit nicht direkt hintereinander sitzen! Damit können rund 100 bis 120 Personen die Messe mitfeiern. Beten und Singen ist wieder reduziert. Es gibt kein Weihwasser beim Eingang.
Weiterhin gibt es kein Absammeln, kein Händeschütteln beim Friedensgruß, nur die Handkommunion ist erlaubt (weil bei Mundkommunion fast immer die Finger von der Zunge berührt werden).

Wenn großer Andrang zu erwarten ist, ist nur ein Eingang geöffnet und es werden Zählkarten ausgegeben. Wenn die Höchstzahl erreicht ist, kann die Messe für später Ankommende nur auf dem Kirchplatz (auf Sitzbänken) mitgefeiert werden. Ein Lautsprecher überträgt dann die Messe nach draußen.

 

11. Juni 2020 - Fronleichnam

Corona-bedingt konnten wir in diesem Jahr keine Fronleichnamsprozession abhalten. Wir haben aber einen Altar auf dem Kirchplatz aufgestellt und nach der Messe eine Station mit Segen für die ganze Gemeinde auf dem Kirchplatz gefeiert. So wie innerhalb der Kirche hielten sich auch die Menschen auf dem Kirchplatz an die Abstandsregeln, was der Feier aber keinen Abbruck tat.

Fronleichnam

Der auf den Kirchplatz aufgestellte Altar war für den Ortssegen geschmückt.

 

4. Juni 2020 - Requiem für +Altbischof Johann Weber

In allen steirischen Pfarren fanden in dieser Woche heilige Messen für unseren verstorbenen Altbischof Johann Weber statt. Leider folgten der zweimaligen Einladung zum Requiem in unserer Pfarre am Donnerstag 4. Juni nur sieben Personen. Wir haben trotzdem für ihn gebetet und die Orgel hat die Messe feierlich begleitet.

31. Mai 2020 - Pfingsten mit Erleichterungen

Rechtzeitig zu Pfingsten wurden Erleichterungen der Corona-Beschränkungen wirksam. Wir können nun wieder mehr Besucher in die Kirche lassen und müssen nicht mehr zählen. Es ist lediglich auf den Sicherheitsabstand von nunmehr einem Meter zu achten, das ermöglicht je nach Anzahl von Besuchern aus dem gleichen Haushalt wenigstens 100 Besucher oder auch etwas mehr. Entsprechend gab es am Pfingstsonntag und auch am Pfingstmontag rund 50 Gottesdienstbesucher. Die Kirche sah durch die gute "Verteilung" der Gläubigen durchaus gut besetzt aus, was dem Fest eine gewisse Feierlichkeit verlieh. Wir freuen uns jedenfalls, daß das kirchliche Leben langsam wieder Fahrt aufnimmt.

Die neuen Richtlinien finden Sie übrigens HIER.

25. Mai 2020 - Silbernes Priesterjubiläum von Pfarrer Sławek

Heute vor 25 Jahren wurde unser Pfarre zum Priester geweiht. Wir wünschen ihm für die kommenden Priesterjahre noch viel Gesundheit und Eifer im priesterlichen Dienst und danken ihm für sein (bisher sehr vielfältiges) Wirken. Wie wir das Jubiläum in unserer Pfarre feiern werden, ist noch nicht genau bekannt. So richtig festlich begehen können wir es während der Corona-Beschränkungen leider nicht. Das Bild zeigt ihn mit seinem Bruder (links) beim Primizsegen.

24. Mai 2020 - Mehr als die erlaubte Zahl beim Gottesdienst

Am heutigen Sonntag kamen 30 Personen zur Sonntagsmesse. Da neben Priester, Diakon und Organist nur 27 Personen in der Kirche Platz nehmen dürfen (Gesamtzahl 30), feierten drei Personen die Messe auf dem Kirchplatz mit. Wir haben Bänke hinausgestellt und einen Lautsprecher. Die Reaktion war sehr positiv, außerdem schien die Sonne. Am Pfingstsonntag wollen wir auch Sessel bereithalten, denn wir erwarten wieder etwas mehr Personen als nur 27.

17. Mai 2020 - Erster öffentlicher Gottesdienst seit Beginn der Corona-Krise

Am heutigen Sonntag feierten wir zum ersten Mal nach 2 Monaten wieder eine öffentliche Sonntagsmesse in unserer Kirche. Von den erlaubten 30 Personen waren 17 in der Kirche: außer Priester, Diakon und Organistin kamen noch 14 Personen, die sich in der Kirche gemäß den Richtlinien und Abstandsregeln verteilte. Es war eine etwas sonderbare Situation, das muss man zugeben, jeder mit Mundschutz, einiges verkürzt, damit die Messe und damit die Qual der Masken nicht zu lange dauert.

Zwei Tage vor diesem Termin erfuhren wir, daß man auch im Freien die Messe mitfeiern darf. Wir könnten also auch überlegen, ob wir einmal eine heilige Messe überhaupt im Freien feiern, wobei dann allerdings die Möglichkeit der Sitzplätze sehr beschränkt wäre, dafür die Zahl der Mitfeiernden größer sein könnte.

Nur jede dritte Bankreihe ist frei, es dürfen dort 2 Personen sitzen, wenn sie aus dem gleichen Haushalt sind, dürfen es mehr sein. Damit können 28 Personen in der Kirche Platz finden.

 

24. April 2020 - Ein Brief des Firmspenders an die Firmlinge

Heute erhielten wir diesen Brief des Firmspender an die Firmlinge:

Liebe Mädchen und Burschen in der Firmvorbereitung!
Ihr werdet Euch vielleicht wundern, dass Ihr von mir einen Brief bekommt. Aber das lässt sich leicht erklären: Ich hätte Euch heuer im Auftrag unseres Bischofs das Sakrament der Firmung spenden sol-len. Und jetzt ist schon seit einigen Wochen – alles anders. Wegen des Corona-Virus müssen wir un-ser Zusammenleben ganz neu organisieren. Vieles ist etwas außergewöhnlich, manches auch ein wenig beunruhigend. So geht es wenigstens mir und ich vermute – auch Euch.
Zu den Veränderungen gehört auch, dass Ihr Eure Firm-Vorbereitung abbrechen musstet. Und mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass auch Eure Firmung verschoben werden musste. So werde ich Euch also in Deutsch Goritz, Edelsbach, Paldau und Bad Radkersburg (zusammen mit Halbenrain und Klöch) nicht das Sakrament der Firmung spenden können. Das tut mir wirklich leid. Aber ein Fest mit so vielen Menschen – das können wir zurzeit nicht feiern. Die Sorge um die Gesundheit lässt das nicht zu. Aber wenigstens einen Brief wollte ich Euch doch schreiben.
Ich hoffe sehr, dass wir gute Wege finden werden, wie wir dieses Fest zu einem späteren Zeitpunkt nachholen können. Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch in Eurer Firmgruppe nicht aus den Augen verliert – auch wenn Ihr Euch jetzt selbstverständlich nicht treffen dürft. Aber es gibt ja heute viele ver-schiedene Möglichkeiten, miteinander im Kontakt zu bleiben.
Und ich möchte Euch noch ein Wort mitgeben, das ich einmal von jemandem gesagt bekommen habe. Es ist mir wichtig geworden: Gott geht alle Wege mit.
Diese Wege sind manchmal großartig und schön, sie können aber auch mühselig werden – wie jetzt. Aber Gott geht mit, er lässt niemanden allein. Er geht mit uns, auch wenn er für uns uner-kannt bleibt. Und ich kann mich immer an ihn wenden, wie an einen guten Freund. Du fragst viel-leicht, was das bringt? Meine Erfahrung ist: Es gibt mir Frieden, denn ich weiß mein Leben und das Leben aller Menschen ist in Gottes Hand.
So wünsche ich Dir, dass Du gesund und gut durch diese Zeit kommst. Es grüßt Dich, Deine Eltern und Deine Firmpatin bzw. Deinen Firmpaten ganz herzlich –
                                                                          Bernhard Körner

12. April 2020 - Ostersonntag

Stellvertretend für die ganze Pfarrgemeinde feierten Pfarrer Slawek, P. Jos sowie die drei Diakone Johann, Siegfried und Gustav den Ostersonntags-Gottesdienst in der leeren Pfarrkirche Mureck. Wir haben bei dieser Feier alle Pfarrangehörigen im Geiste mitgenommen, die leider den Ostersonntag nicht in der Gemeinschaft der Gläubigen miteinander feiern können, sondern auf Übertragungen in den Medien angewiesen sind. Wir haben für alle gebetet und alle im Geist mitgetragen. Wir wünschen allen ein gesegnetes Fest und viel Segen und Kraft für die kommenden Wochen und Monate, die noch viel Unbekanntes bringen werden. Nach heutigem Stand sind größere Versammlungen und somit auch Gottesdienste bis Ende Juni nicht erlaubt. Es wird eine lange Durststrecke sein, aber wir sind nicht allein: Jesus, den Auferstandenen, können wir immer zu uns einladen, er wird immer zu uns kommen, sooft wir ihn auch einladen. Wir wünschen Ihnen die Erfahrung seiner Nähe in dieser schweren Zeit!

Die Feier des Ostersonntags mit fünf Personen in der Pfarrkirche Mureck.

 

Der festlich geschmückte Osteraltar in unserer Pfarrkirche. Das Osterlicht kann den ganzen Ostersonntag über abgeholt werden.

Die Osterkerze, die üblicherweise von Firmlingen gestaltet wird, hat heuer Frau Christa Graßl ganz alleine gestaltet. Wir sagen ihr für diesen Dienst, den sie seit vielen Jahren mit den Firmlingen gemeinsam versieht, ein herzliches "Vergelt's Gott"!

 

11. April 2020 - Osternachtfeier

Hier möchte ich einige persönliche Anmerkungen einfügen:

Es ist keine Osternachtfeier vorgesehen gewesen an diesem Abend und auch nicht am Ostersonntag-Morgen. Für den Ostersonntag habe ich angekündigt, daß das geweihte Osterlicht in der Kirche zum Abholen bereit sein wird, die Osterkerze als Zeichen unserer Auferstehung wird brennen. Also war Voraussetzung, daß das Osterfeuer, also das Osterlicht, auch geweiht sein muß. Wie mache ich das? Ich hatte am Abend die Idee, in der Kirche ein Licht zu entzünden und es zu segnen, um damit die Osterkerze anzuzünden. Als ich in der Kirche war, um diesen Segen in der kurz zuvor abgeschlossenen Kirche zu halten, habe ich das Messbuch genommen und das Feuer gesegnet und die Osterkerze entzündet. Dann aber "musste" ich doch die persönliche Feier erweitern. Ich hatte das nicht geplant, aber die Idee kam sehr spontan: Ich habe für mich alleine - oder auch für die gesamte Pfarrgemeinde stellvertretend - das Osterlob gesungen, die Lesungen gelesen, das Osterhalleuja gesungen, das Oster-Evangeliium gelesen und mein Taufgelübde erneuert. Sodann habe ich das geweihte Osterlicht in das Ewige Licht übersetzt, um es bis zum Morgen aufzubewahren.

Am Ostersonntag Morgen habe ich mit dem geweihten Licht die Osterkerze und zur Sicherheit eine Kerze in der Laterne angezündet. Nun können alle Leute kommen, und sich das geweihte Osterlicht mit nach Hause nehmen. Viele Leute haben das auch schon getan. Für mich war dieses Osterfest etwas Besonders, etwas Anderes, aber nichtsdestoweniger innig wie selten zuvor.

Und ich wünsche allen in der Pfarre und Umgebung ein

Gesegnetes und Frohes Osterfest!!

P. Gustav

 

11. April 2020 - Karsamstag

Tag der Grabesruhe. Es ist still heute, abgesehen vom Brauch der Osterspeisenweihe, die wir heuer zu Hause vornehmen mussten. Im Fernsehen gab es eine schöne Feier mit unserem Bischof, die vermutlich viele mitgefeiert haben. Auch in unserer Kirche steht Weihwasser und ein Text für die Speisenweihe bereit. Auf einem Seitenaltar ist zum Gedenken an den Tag der Grabesruhe die Figur des bestatteten Heilands aufgestellt und lädt zum Gebet ein. Die Gebete der verschiedenen Ortschaften können heuer nicht veranstaltet werden. Das persönliche Gebet in der leeren Kirche ist aber immer erlaubt.

10. April 2020 - Karfreitag

Am Karfreitag ist ein großes Kreuz vor dem Altar aufgestellt und lädt zum Gebet und zum Verweilen ein. Zwei Kerzen brennen daneben, das Lektionar mit der Leidensgeschichte ist davor auf dem Pult aufgeschlagen. In der Mitte der Kirche liegen Kreuzwegandachten auf, die man zum Gebet verwenden kann.

 

9. April 2020 - Gründonnerstag

Öffentliche Gottesdienste sind verboten, aber die Priester wurden angehalten, im kleinen Kreis die Abendmahlsmesse am Gründonnerstag für die Gemeinde zu feiern. So trafen sich Pfarrer Slawek und P.Jos um mit den drei Diakonen der Pfarren Mureck und Deutsch Goritz die heilige Messe im Gedenken an die Einsetzung der Eucharistie zu feiern. Nach der Messe wurden die Altäre abgedeckt, wie es üblich ist.

 

8. April 2020 - Private Kreuzwegandacht

In der Kirche liegen Hefte mit Kreuzwegandachten auf, die man mit nach Hause nehmen kann für das persönliche Gebet oder die man gleich in der Kirche beten kann. Der Besuch der Kirche ist ja nicht verboten und es kommt auch kaum vor, daß mehr als ein oder zwei Personen gleichzeitig in der Kirche sind. So konnten schon Besucher beobachtet werden, die in der Kirche die Kreuzwegandacht gebetet haben. Auch P. Gustav betete einmal in der Woche privat und alleine eine Kreuzwegandacht in der Kirche.

5. April 2020 - Palmsonntag ohne Palmweihe auf dem Kirchplatz und ohne Palmprozession

Erstmals in der Geschichte der Pfarre Deutsch Goritz gab es keine öffentliche Palmweihe und keine Palmprozession. Die Gläubigen wurden eingeladen, die Palmweihe und die heilige Messe im Fernsehen, Radio oder Internet mitzufeiern. In der Kirche lagen 130 Stück Anregungen für die Palmweihe zu Hause auf, denn segnen darf ja jeder Christ. Bis auf 13 Stück wurden alle Blätter mitgenommen.

Es wäre schön, wenn manche Familien uns mitteilen würden, ob und wie sie den Palmsonntag bzw. die Segnung der Palmzweige daheim gefeiert haben. Antworten bitte an kaladg@a1.net oder an deutsch-goritz@graz-seckau.at schicken. Wir wollen sie gerne hier veröffentlichen.

Palmweihe

Viele Familien haben die Segnung der Palmzweige daheim besonders gefeiert, wie hier eine Familie in Krobathen. Es gab ja Gebetsvorlagen und auch eine Übertragung im Fernsehen. Es gab auch Kirchenbesucher, die in der Kirche das bereitgestellte Weihwasser verwendeten und die dort aufliegenden Gebete zur Segnung der Palmzweige in Anspruch genommen haben.

 

15. März 2020 - Beginn der Einschränkungen wegen dem Corona-Virus

An diesem Sonntag begannen die Einschränkungen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Ab Montag waren alle Gottesdienste verboten worden, um die Ansteckungsgefahren zu vermeiden. Die Pfarren durften entscheiden, ob sie das Verbot schon am Sonntag umsetzen. So haben wir uns entschieden, am Sonntag keine Messe mehr zu feiern. Es wären wohl sehr sehr wenige Gläubige gekommen, denn die allgemeine Stimmung war bereits sehr angespannt. Die letzte heilige Messe feierten wir daher am Donnerstagabend (12. März). Wie lange wir keine Gottedienste feiern können, wissen wir noch nicht.

 

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